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Deutschland

Druckversion Einem Freund senden

Baustelle Stadtbibliothek: Schwerer Arbeitsunfall

Am Donnerstagnachmittag kam es auf der Baustelle der Leipziger Stadtbibliothek zu einem schweren Arbeitsunfall, bei dem ein Arbeiter schwer verletzt wurde.

Der 30jährige Arbeiter sollte im Dachgeschoss der Bibliothek eine Mauer von 2x2 Metern Ausmaß und 40 cm Stärke abreißen. Aus bisher ungeklärter Ursache stürzte die Mauer plötzlich ein und begrub den Mann unter sich. Die Feuerwehr konnte den Mann schwer verletzt bergen [weiter lesen auf leipzig-seiten.de]

Wir wünschen gute Besserung!

Medi-Pad

Die Zweigbibliothek Medizin der Universität Münster bietet ab sofort die Verleihung von iPads an. So will sie die Informationsversorgung der medizinischen Einrichtungen in Münster weiter verbessern [weiter lesen auf aerzteblatt.de]

Nennen wir ihn Peter V.

Ob die Nutzerschaft mit der neuen Technik klarkommen wird? Ob sie in der Lage ist, mögliche Hürden zu überwinden? Das kann nur der Praxis-Test zeigen. Für den nimmt man am besten einen x-beliebigen Bürger, der Bücherfreund und regelmäßiger Nutzer der Stadtbibliothek [Greven] ist. Bei der Vorstellung der Neuerungen war glücklicherweise einer anwesend: Nennen wir ihn Peter V. und nehmen wir an, er sei Anfang 50.

Wacker schreitet also dieser Peter V. Richtung Ausleihstation, einen Stapel Bücher in der linken, seinen Ausweis in der rechten Hand. Routiniert setzt er die Anweisungen, die ihm auf dem Bildschirm angezeigt werden, um und hält seinen Ausweis unter einen Scanner. Anschließend zieht er seine Bücher - eins nach dem anderen - über Sensoren, die vor ihm in einer Art Theke eingelassen sind. Der Bildschirm zeigt ihm an, dass die Medien korrekt verbucht wurden. Auf Knopfdruck spuckt das Gerät einen Bon aus. Fertig. Peter V. lächelt zufrieden [weiter lesen auf borkenerzeitung.de]

Wenn Sparen teuer wird

Eine Bibliothek zu schließen, braucht keinen Mut. Schließlich muss man nicht mit massiven Protesten rechnen. Bücher und Zeitschriften haben bekanntlich keine große Lobby. Das ist auch im Fall der Kunst- und Museumsbibliothek [Köln] so. [...]

Die KMB ist eine der weltweit wichtigen Spezialbibliotheken für Kunst und Fotografie des 20. und 21. Jahrhunderts sowie für die Kunst der Benelux-Länder. Mehr als 410 000 Bücher und 800 fortlaufende Zeitschriften und Periodika hält sie im Museum Ludwig, im Museum für Angewandte Kunst und im Wallraf-Richartz-Museum vorrätig. Angegliedert ist das Rheinische Bildarchiv, eines der größten Bildarchive in Deutschland zu Kunst und Architektur.

Dass die KMB nicht in ihrer Bedeutung wahrgenommen wird, liegt zum einen daran, dass sie auf mehrere Standorte verteilt ist, aber auch daran, dass es keinen aktiven Leihverkehr gibt. Die KMB ist eine Präsenzbibliothek, in der nur vor Ort geforscht werden kann. Als solche ist sie auch ein wichtiges Instrument für die Wissenschaftler der Kölner Museen [weiter lesen auf ksta.de]

Sieg oder Niederlage!

Die Bundesregierung verbucht das Nachgeben des US-Konzerns als Erfolg: "Das ist ein Ergebnis der Gespräche, die wir mit Google geführt haben", erklärten Innen- und Verbraucherministerium. Ein Sprecher Aigners betonte, man werde das laufende Widerspruchsverfahren weiterhin "aufmerksam beobachten".

Im Herbst wird Innenminister Thomas de Maizière (CDU) zum Spitzengespräch mit Google und Co. laden, danach soll ein Gesetzesentwurf zu den so genannten Geo-Datendiensten - zu denen Street View gehört - vorgelegt werden. CSU-Frau Aigner kündigte auf SPIEGEL ONLINE an, dass man in der Folge auch das Bundesdatenschutzgesetz "allgemein ans Internetzeitalter anpassen" werde. Ziel sei "eine vernünftige Balance finden zwischen neuen technischen Möglichkeiten, von denen auch viele Verbraucher profitieren, und dem Schutz der Privatsphäre des Einzelnen".

Das wird die eigentliche Bewährungsprobe der Regierung sein.

Klar ist: Viel erreicht hat die Politik bisher nicht. Man mag Google eine Fristverlängerung um vier Wochen abgetrotzt haben, doch neue Rahmenbedingungen für die neue Zeit sind damit noch lange nicht geschaffen [weiter lesen auf spiegel.de]

Ideologischer Rang der Bildung?

Dass Ökonomen Naturwissenschaften und Technik als die Zukunftsdisziplinen ansehen, mit denen Geld verdient werden kann, ist erwartbar. Doch ist dies gleichzeitig ein Schwachpunkt der Studie, den auch die Kultusministerkonferenz oder Gewerkschaften beklagen: Von den Bedürfnissen der jetzt existierenden Wirtschaft wird auf die einer zukünftigen geschlossen und nur gut geheißen, was in diesem Erwartungs- und Denkhorizont kalkulierbar und profitträchtig ist.

Problematisch ist, dass es Indikatoren gibt, die sich gegenseitig behindern. So lobt die Studie, dass in Thüringen die Relation Lehrer – Schüler ausgezeichnet sei. Hier ist das Land Bundessieger. Auf einen Lehrer kamen 2008 rund 14 Schüler. Der Bundesdurchschnitt beträgt 18,5.

Gleichzeitig beklagt die Studie die Überalterung des Kollegiums, die große Spreizung bei der Altersstruktur und letztlich die Tatsache, dass sich das Land keine flexible Personalpolitik erlauben kann. Die Sicht des Kultusministeriums ist da einfacher: Thüringen hat zu viele Lehrer, vor allem solche, die das Land bis zum Pensionsalter mitziehen muss [weiter lesen auf welt.de]

Kabinett googelt nach Lösung

In seine 23. Auflage, erschienen im Jahr 2004, nahm der Duden erstmals den Begriff "googeln" auf. Das Wörterbuch der deutschen Sprache erläuterte die Bedeutung mit "im Internet, besonders in Google suchen". Damals bot der Internetkonzern tatsächlich im Wesentlichen eine Suchmaschine für das Netz an, mittlerweile hat er seine Dienste erheblich ausgeweitet. Das jüngste Produkt der Firma heißt Google Street View, soll hierzulande Ende des Jahres verfügbar sein und flächendeckende Straßenansichten der 20 größten deutschen Städte online stellen.

Der Plan birgt datenschutzrechtliche Probleme, deshalb googelte am Mittwoch das Bundeskabinett nach einer Lösung – allerdings nicht streng nach Duden-Definition im Internet, sondern eher klassisch mittels des Austauschs von widerstreitenden Argumenten [weiter lesen auf welt.de]

Willkommen im Krimihotel!

Krimifans können demnächst ein Zimmer bei Sherlock Holmes, Miss Marple oder Derrick nehmen: In Hillesheim öffnet am 13. September dem Direktor des Hauses zufolge das erste Krimihotel Deutschlands [weiter lesen auf focus.de]

Neues Zuhause für Distler-Nachlass

Der Nachlass des Komponisten Hugo Distler ist jetzt im Besitz der Bayerischen Staatsbibliothek. Seine Erben schenkten dem Haus eine Sammlung von Musikhandschriften sowie eine Auswahl an Briefen und anderen biografischen Dokumenten [weiter lesen auf welt.de]

Alt oder verstaubt?

Verstaubte Bücher müssen nicht unbedingt alt sein. Der Weg zu neuem wissenschaftlichen Lesestoff führt die Studenten und Dozenten der Saar-Uni derzeit vorbei an Betonmischern und Bauzäunen über einen staubigen Schotterweg. Am Ende winkt der Hintereingang zum Bücherturm der Saarländischen Universitäts- und Landesbibliothek (SULB). Hier im Bücherturm, der im Gegensatz zum ehemaligen Hauptbenutzungsbereich der denkmalgeschützten Bibliothek bereits saniert ist, wird zwischenzeitlich die Ausleihe abgewickelt, während im ehemaligen Lesesaal die Umbauarbeiten noch in vollem Gang sind.

Seit 1999 wird die SULB umgebaut. [...]
Für den dritten und letzten Bauabschnitt geht man derzeit von einer Fertigstellung Mitte 2011 aus [weiter lesen auf saarbruecker-zeitung.de]

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