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Woher kommt das Urheberrecht?

Während der britische Buchmarkt mit Urheberrecht vor sich hindämmerte, entwickelte sich Deutschland ohne Urheberrecht zur weltweit führenden Buchnation, zum Volk der "Dichter und Denker". Höffners steile These: Nur dank fehlenden Urheberrechts und eines blühenden Verlagswesens - nicht zuletzt für technisch-wissenschaftliche Fachliteratur - konnte sich das Agrarland Deutschland, das an der Schwelle zum 18. Jahrhundert noch mit einem Fuß im Mittelalter stand, zur führenden Industrie- und Wissenschaftsnation entwickeln. Großbritannien, das Mutterland der Industrialisierung, verlor den Anschluss. Erst die Einführung des deutschen Urheberrechts sollte die Blüte des Buchdrucks beenden: Anzahl und Auflage von Neuerscheinungen sanken ebenso wieder wie die Autorenhonorare [weiter lesen auf heise.de]

Thomas Mann für Christa Wolf

Die Jury lobte ihren "tiefen moralischen Ernst": Christa Wolf ist eine der bedeutendsten Stimmen der deutschen Gegenwartsliteratur: Jetzt erhält die Schriftstellerin als erste den neuen, mit 25.000 Euro dotierten Thomas-Mann-Preis [weiter lesen auf spiegel.de]

Wawerzinek zweifach aufgezeichnet

Der Rostocker Peter Wawerzinek hat beim Ingeborg-Bachmann-Vorlesemarathon Jury und Publikum überzeugt. Er holte mit seinem Text „Rabenliebe“ gleich zwei Preise [weiter lesen auf focus.de]

Gewinner des Dramatiker-Wettbewerbs gekürt

Der Bühnenautor Roland Schimmelpfennig ist Dramatiker des Jahres 2010. Drei der fünf Juroren der Mülheimer Theatertage entschieden sich am Freitag kurz nach Mitternacht zum Abschluss des Dramatiker-Wettbewerbs für den 1967 geborenen Autor und sein Stück «Der goldene Drache» [weiter lesen auf stern.de]

Twain-Manuskript kommt unter den Hammer

In den USA kommt im Juni ein bislang unveröffentlichtes autobiografisches Manuskript des Schriftstellers Mark Twain unter den Hammer. Bei dem Werk mit dem Titel "A Family Sketch" (etwa "Skizzen einer Familie") handle es sich um "intime und selbstreflektierende Memoiren" des US-Schriftstellers, teilte das Auktionshaus Sotheby's in New York mit [weiter lesen auf freiepresse.de]

Hegemenn geht leer aus

Der Skandal war nun doch ausgeblieben, über den schon so viel spekuliert worden war. Denn auch bei der Messeeröffnung am Mittwochabend schien die Literaturszene nur ein Gesprächsthema zu kennen: die Frage, ob Helene Hegemann den wichtigsten deutschen Literaturpreis des Frühjahrs vielleicht doch bekommen würde [weiter lesen auf faz.net]

Literaturwerkstatt sucht Jungautoren

Die Literaturwerkstatt Berlin und die Crespo Foundation schreiben zum 18. Mal den open mike aus. Es werden drei Preise vergeben, ein Preis für Lyrik und zwei Preise für Prosa. Der open mike ist mit insgesamt 7.500 EUR dotiert [weiter lesen auf buchreport.de]

Die Rückkehr des Bartimäus

Bartimäus ist eine der erfolgreichsten Buchreihen in der Geschichte des cbj-Verlags. Nach 3 Bartimäus-Romanen und 1,2 Mio begeisterten Lesern war eigentlich Schluss und Enttäuschung bei den Fans war entsprechend groß, als Jonathan Stroud 2006 das Ende der Bartimäus-Saga verkündete [weiter lesen auf buchreport.de]

Miguel Delibes verstorben

Der für seine sozial engagierten Romane bekannt gewordene Miguel Delibes ist am Freitag im Alter von 89 Jahren in seiner Heimatstadt Valladolid gestorben, wie seine Familie mitteilte. Der Autor litt an Darmkrebs. Ministerpräsident José Luis Rodríguez Zapatero würdigte Delibes angesichts seiner während der Franco-Diktatur (1939-1975) erschienen Bücher als "die Stimme eines zum Schweigen verurteilten Landes" [weiter lesen auf welt.de]

Copy und Paste statt Copyright?

Lessig, heute Professor an der Harvard Law School, hatte 2001 das inzwischen weit verbreitete Creative-Commons-Konzept mit auf den Weg gebracht, das es Autoren und Künstlern aller Art ermöglicht, ihre Werke unter bestimmten Auflagen der Öffentlichkeit zur nichtkommerziellen Nutzung zur Verfügung zu stellen. Schon 2004 aber, als das Buch erschien, bekamen seine Überlegungen zur Liberalisierung des Copyrights eine unerhörte Dimension [weiter lesen auf tagesspiegel.de]

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