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Verlag

Druckversion Einem Freund senden

Woher kommt das Urheberrecht?

Während der britische Buchmarkt mit Urheberrecht vor sich hindämmerte, entwickelte sich Deutschland ohne Urheberrecht zur weltweit führenden Buchnation, zum Volk der "Dichter und Denker". Höffners steile These: Nur dank fehlenden Urheberrechts und eines blühenden Verlagswesens - nicht zuletzt für technisch-wissenschaftliche Fachliteratur - konnte sich das Agrarland Deutschland, das an der Schwelle zum 18. Jahrhundert noch mit einem Fuß im Mittelalter stand, zur führenden Industrie- und Wissenschaftsnation entwickeln. Großbritannien, das Mutterland der Industrialisierung, verlor den Anschluss. Erst die Einführung des deutschen Urheberrechts sollte die Blüte des Buchdrucks beenden: Anzahl und Auflage von Neuerscheinungen sanken ebenso wieder wie die Autorenhonorare [weiter lesen auf heise.de]

E-Book ein No-Go?

Um Verleger und Buchhändler aufzuschrecken, reicht ein Wort: Ebook. Ihm wird nachgesagt, die ganze Buchbranche auf den Kopf zu stellen. Doch die Verkaufszahlen dümpeln weiter vor sich hin. [...]

Wie die Leser das Ebook nun künftig nachfragen werden, lässt sich nicht sicher voraussagen. So schielen einige Branchenvertreter auf den US-amerikanischen Markt: Hier soll das Ebook schon fast zehn Prozent des Gesamtumsatzes ausmachen. Trendvorgabe auch für den deutschen Buchmarkt? Einer Umfrage zu Folge überlegen jedenfalls rund drei von 80 Millionen Deutschen, sich in diesem Jahr ein elektronisches Buch zu kaufen [weiter lesen auf dw-world.de]

Alle Augen auf Facebook

Der E-Mail-Anbieter Yahoo baut um: Die Seite soll eine Schaltzentrale für die Online-Kommunikation werden. Damit können Yahoo und Facebook verknüpft werden [weiter lesen auf focus.de]

Nach dem Internetriesen Google richtet sich das Augenmerk der deutschen Printverlage nun auch auf das weltweit größte soziale Onlinenetzwerk Facebook. "Facebook wird für die Verlage in den kommenden zwei Jahren eine ähnliche Bedeutung erlangen wie Google" [weiter lesen auf derstandard.at]

Happy Birthday Belser Verlag

Man soll die Feste feiern, wie sie fallen. Das gilt auch für Verlagsjubiläen, dachte man sich beim Stuttgarter Belser Verlag, der jetzt sein 175-jähriges Bestehen mit einer Ausstellung im Foyer der Württembergischen Landesbibliothek begeht. Bis zum 22. Mai sind dort exemplarische Buchproduktionen aus der Geschichte des Verlags zu sehen, die dessen Entwicklung von den Anfängen bis zur Gegenwart dokumentieren [weiter lesen auf stuttgarter-zeitung.de]

Schuss in den eigenen Fuß

Die Buchbranche steht vor erheblichen Umwälzungen. E-Books setzen die Verlage erheblich unter Druck, die Buchpreisbindung aufzugeben, denn im globalen Datenverkehr spielen nationale Regeln keine Rolle mehr. Vor allem deutschen Verlagen fällt wenig ein, das digitale Geschäft in ihrem Sinne zu steuern [weiter lesen auf spiegel.de]

Zerstörer des Journalismus

Bei Hubert Burdas Internetkonferenz DLD in München passiert jährlich etwas Paradoxes. Der Großverleger bewirtet Menschen, die dafür verantwortlich sind, dass sein eigenes Geschäftsmodell zunehmend in Frage steht. Noch nie waren dort so viele Journalismus-Zerstörer versammelt wie im Jahr 2010 [weiter lesen auf spiegel.de]

Die wilden 68er nun online

Von "Stoppt den Terror der Jung-Roten jetzt" ("Bild") bis "Es ist ein Unding, einen Dutschke zum Volksfeind Nr. 1 stempeln zu wollen" ("BZ"). Von heute an sind alle Artikel des Verlags Axel Springer zu den 68er-Unruhen im Internet zugänglich. Eine Möglichkeit für jedermann, alte Vorurteile zu testen [weiter lesen auf welt.de]

Des Einen Freud, des Anderen Leid?

Wie bereits im vergangenen Jahr ist Google äußerst polarisierend. Neben Beschwerden und harscher Kritik, kann Google aber auch neue Partnerschaften verzeichnen.

Wie jetzt bekannt wurde, liegen schon seit Längerem Beschwerden gegen Google beim Bundeskartellamt vor. Unter anderem verlangen die deutschen Zeitungsverleger eine Prüfung ihrer Anliegen [weiter lesen auf pcgameshardware.de]

Samsung und Google wollen gemeinsam den digitalen Buchmarkt revolutionieren. Mit neuen E-Book-Readern sollen Nutzer künftig gratis auf Inhalte aus der digitalen Bibliothek des US-Internetkonzerns zugreifen können. Die europäische Buchbranche ist empört [weiter lesen auf handelsblatt.com]

Gemeinsam an die Spitze

Der amerikanische Medienkonzern News Corp. und der Wirtschaftsinformationsdienstleister Dow Jones verschmelzen ihre Mediensparte. Darunter fallen etwa Titel wie das Wirtschaftsblatts „Wall Street Journal“, „Barron’s“ sowie die Nachrichtenagentur Dow Jones [weiter lesen auf handelsblatt.com]

Neuer Journalismus

Viele Medienhäuser bauen ihre Produktionsapparate um. "Newsroom" heisst das Losungswort. Im Journalismus erfolgt entsprechend eine Industrialisierung [weiter lesen auf nzz.ch]

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