Mit einer "eLibrary" legt die IFA in Berlin erstmals einen Schwerpunkt auf E-Books und die Lesegeräte dafür. Apples iPad macht die digitalen Bücher für neue Lesergruppen attraktiv. Davon wollen nun auch die Wettbewerber profitieren [weiter lesen auf faz.net]
Die neue Internet-Filiale der Städtischen Bibliotheken [Dresden], die "e-Bibo" [siehe auch Onleihe], erfreut sich steigender Beliebtheit und wird derzeit ausgebaut. "Diejenigen, die uns nutzen, sind begeistert, das merken wir immer wieder an den Rückmeldungen", sagte eBibo-Beauftragter Holger Nitzschner.
Entgegen manchen Erwartungen wird die Ausleihe digitaler Bücher, Musik, Filme, Zeitungen und Kurse nicht nur von Männern genutzt. "Etwa die Hälfte der Absender von E-Mails, die uns erreichen, sind Frauen", so Nitzschner. Besonders intensiv verwendet werde das neue Angebot vor allem bei schlechtem Wetter, abends und an den Wochenenden, wenn die Leseratten keine Lust oder Möglichkeit haben, eine klassische Zweigstelle aufzusuchen.
Als Antwort auf die hohe Nachfrage hat die eBibo nun ihr Angebot erweitert: Der Kernbestand von 3600 Medien ist im ersten Halbjahr um rund zehn Prozent gewachsen, etwa ebensoviel soll bis zum Jahresende hinzukommen, kündigte Nietzschner an. Außerdem werde man ab September zusätzliche Recherche-Datenbanken zugänglich machen [weiter lesen auf dnn-online.de]
Google wird die Archive der Österreichischen Nationalbibliothek (ÖNB) für sein Projekt Google Books scannen. Die Partnerschaft ist nicht exklusiv. 400.000 Bände vom 16. bis ins 19. Jahrhundert sollen im Volltext erfasst werden. Besonders empfindliche alte Bücher sind von der Vereinbarung ausgenommen [weiter lesen auf zdnet.de]
Die Internetseite handrit.is, die digitalen Zugang zu jahrhundertenalten isländischen Handschriften bietet, wird vom Árni Magnússon Institute for Icelandic Studies betrieben, das letzten Monat offiziell von der Ministerin für Bildung und Kultur Katrín Jakobsdóttir eröffnet wurde [weiter lesen auf icelandreview.com]
Es gibt Menschen, die in ihm schon einen der großen Mäzene der Renaissance gesehen haben. Sabine Ladstätter, die vor kurzem erst bestätigte österreichische Leiterin der archäologischen Ausgrabungen von Ephesos, verglich ihn mit dem römischen Senator Celsus, der sich in der antiken Metropole eine imposante Bibliothek erbauen ließ [weiter lesen auf derstandard.at]
Das Europäische Parlament hat bei seiner Plenarsitzung in Brüssel beschlossen, der im November 2008 gestarteten Online-Bibliothek Europeana mehr Schwung zu verleihen. Die Parlamentarier nahmen am Mittwoch einen von Helga Trüpel (Grüne) verfassten Bericht an, in dem unter anderem mehr Engagement der Mitgliedsstaaten bei der Bestückung der Europäischen Digitalen Bibliothek mit Materialien gefordert wird. Laut dem Bericht "Europeana – die nächsten Schritte" sollen bis zum Jahr 2015 mindestens 15 Millionen digitalisierte Dokumente eingepflegt sein, von Büchern über Karten, Fotos und Gemälden bis hin zu Filmen und Tonaufnahmen [weiter lesen auf heise.de]
Beim Hessischen Bibliothekstag am Montag im Gießener Rathaus steht das "Web 2.0" im Blickpunkt. Und es wird sich die Frage gestellt: Droht das "Ende der Schriftkultur"? [weiter lesen auf giessener-allgemeine.de]
Bib-Link twittert live vom Hessischen Bibliothekstag in Gießen
twitter.com/biblink
Seit Ende 2008 ist die digitale Bibliothek Europeana der Öffentlichkeit zugänglich. Internetnutzer können auf Millionen Bücher, Landkarten oder Fotografien der EU-Staaten zugreifen. Doch mit rund sieben Millionen Büchern und nicht genug Mitteln kann das Projekt Google Books noch keine Konkurrenz machen [weiter lesen auf derwesten.de]
Seit Oster-Samstag ist das iPad in Amerika im Handel. Allein am ersten Tag verkaufte Apple 300.000 Stück seines neuen Wunderdings. WELT-Redakteur Kritsanarat "Toto" Khunkham ist nach New York geflogen, hat sich eines geschnappt und es getestet. Er ist begeistert. Nur als iBook verfehle der Apple-Neuling seinen Anspruch [weiter lesen auf welt.de]
Die rund 80'000 Handschriften der Vatikanischen Bibliothek sollen künftig digital verfügbar sein. Internationale Experten und Mitarbeiter der Einrichtung veranschlagten in einer Machbarkeitsstudie eine Dauer von zehn Jahren für das Vorhaben [weiter lesen auf nzz.ch]